SPD-Troika: "Wachstum und Beschäftigung für Europa"
Die Troika der SPD, Sigmar Gabriel, Peer Steinbrück und Frank-Walter Steinmeier, hat ihre Forderungen für einen europäischen Wachstumspakt vorgestellt. Die wirtschaftlichen Folgen einer "einseitig auf Ausgabekürzungen abzielenden Politik sind fatal. Europa droht, daran zu zerbrechen", heißt es in dem sechseitigen Papier, das die Troika vor der Bundespressekonferenz in Berlin präsentierte.
Europas Weg aus der Krise ist nur durch eine "Weichenstellung in Richtung Realwirtschaft" zu erreichen, stellen Sigmar Gabriel, Peer Steinbrück und Frank-Walter Steinmeier vor der Hauptstadtpresse noch einmal klar: "Weniger spekulative und kurzfristig angelegte Wertschöpfung in Produktion und produktionsnahen Dienstleistungen, mit mehr Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung sowie in Infrastrukturen, die den Strukturwandel befördern."
20.05.2012 / Topartikel Bundespolitik
"Zeit für Frauen"
von Jochen Wiemken, spd.de
Beruf und Familie - das ist für Frauen und für immer mehr Männer eine ständige Zerreißprobe. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) will das ändern. Ab Samstag beschäftigt sie sich auf ihrer Bundeskonferenz mit einer neuen Arbeitskultur und besseren Rahmenbedingungen. spd.de sprach im Vorfeld mit der ASF-Vorsitzenden Elke Ferner.
19.05.2012 / Geschlechtergerechtigkeit
Wandel der Arbeit sozial gestalten
von Tamara Breitbach
Die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Malu Dreyer und der Trierer AWO-Vorsitzende Klaus Rümmler waren sich einig: Arbeit bleibt zentral für ein gutes Leben. Der Staat hat dabei die Aufgabe, die großen Lebensrisiken wie Krankheit, Arbeitslosigkeit und Pflege abzusichern.
"Neben gut entlohnter Erwerbsarbeit müssen Teilhabe und soziale Grundrechte gesichert sein", ist sich Malu Dreyer sicher. "Und das geht nur mit einem starken, unterstützenden Sozialstaat. Und die Sozialversicherungen sind eine wesentliche Säule." Angesichts der demographischen Entwicklung und der zunehmenden Prekarisierung des Arbeitsmarktes müssen die sozialpolitischen Weichen anders gestellt werden als es derzeit die Bundesregierung tut.
10.05.2012 / Arbeit

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